{"id":655,"date":"2022-12-03T12:37:03","date_gmt":"2022-12-03T11:37:03","guid":{"rendered":"https:\/\/alfredreiter.com\/?p=655"},"modified":"2022-12-03T12:37:45","modified_gmt":"2022-12-03T11:37:45","slug":"das-leben-der-pflanzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/alfredreiter.com\/?p=655","title":{"rendered":"Das Leben der Pflanzen"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"299\" height=\"168\" src=\"http:\/\/alfredreiter.com\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Pflanzen3.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-654\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Pflanzen machen<strong> 99,5% der Biomasse unseres Planeten <\/strong>aus!! Und sie sind Lebenwesen im besten Sinne dieses Wortes. Zwar sind sie zum Unterschied der Tiere <strong>an einen Standort gebunden<\/strong>,  entfalten dort jedoch eine F\u00fclle von Eigenschaften die Lebewesen ausmachen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber lange Zeitl\u00e4ufe hinweg, hatten die Menschen <strong>ein v\u00f6llig falsches Bild \u00fcber Pflanzen<\/strong>. Sie sprachen ihnen kaum mehr Eigenschaften zu wie <strong>Steinen<\/strong>. Selbst der gro\u00dfen schwedische<strong> Botaniker Carl von Linn\u00e9<\/strong>, der die Basis f\u00fcr die Systematisierung der Pflanzenwelt legte, untersch\u00e4tzte das Leben der Pflanzen noch fundamental.  Aber dieses Bild der Pflanzen wurde grundlegend durch ihre Erforschung immer mehr korrigiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Dass sich Pflanzen <strong>vermehren<\/strong> k\u00f6nnen, wu\u00dfte man schon seit Jahrhunderten. Aber erst in der j\u00fcngeren Vergangenheit erwuchs unser heutiges Wissen \u00fcber die Wunderwelt der Lebenwesen &#8222;Pflanzen&#8220;.  Klar &#8211; Pflanzen k\u00f6nnen sich nicht fortbewegen. Diese Eigenschaft entsprang der Evolution. <strong>Vor Jahrmillionen<\/strong> entstanden <strong>zwei unterschiedliche Wege des Lebens<\/strong>. Die eine Art entschied sich f\u00fcr ein <strong>Nomadentum. <\/strong>Daraus entwickelte sich <strong>die Tierwelt. <\/strong>Der andere Teil entschied sich f\u00fcr die<strong> Sesshaftigkeit &#8211; die Pflanzen. <\/strong>Sie verbringen ihr ganzes Leben im wahrsten Sinne<strong> eingewurzelt an der selben Stelle. <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>So bildete sich auch ihr K\u00f6rperbau. Die Pflanzlichen <strong>K\u00f6rperfunktionen<\/strong> sind nicht wie bei allen tierischen Lebenwesen in spezialisierten K\u00f6rperteilen enthalten, sondern<strong> modular<\/strong> aufgebaut  im gesamten K\u00f6rper verteilt. &#8222;Gehirn&#8220; und &#8222;Lunge&#8220; befinden sich quasi <strong>\u00fcberall in der Pflanze<\/strong>. Eine Pflanze kann sich dadurch <strong>vollst\u00e4ndig regenieren<\/strong>, auch wenn etwa gro\u00dfe Teile der Pflanze vernichtet werden. Sie w\u00e4chst immer wieder nach. Kein tierisches Lebewesen verf\u00fcgt \u00fcber diese F\u00e4higkeit. Eine Pflanze ist<strong> teilbar &#8211; wir nicht.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Welt der Pflanzen k\u00f6nnte ohne das Vorhandensein von Menschen<strong> problemlos weiterleben.<\/strong> Die Menschen hingegen sind von der Welt der Pflanzen in vielf\u00e4ltigen Formen <strong>abh\u00e4ngig<\/strong> und k\u00f6nnten ohne die Pflanzen nicht \u00fcberleben.  So etwa<strong> produzieren<\/strong> sie den f\u00fcr uns Menschen (und andere Tiere) lebenswichtigen<strong> Sauerstoff<\/strong> und <strong>binden CO2<\/strong>. <em>Wir brauchen die Pflanzen, sie uns \u00fcberhaupt nicht<\/em>!!!<\/p>\n\n\n\n<p>Die Pflanzen sind auch die gro\u00dfen <strong>Lieferanten unserer Energietr\u00e4ge<\/strong>r Holz, Kohle oder Erd\u00f6l. Sie alle konnten nur durch die pflanzliche <strong>Photosynthese<\/strong> entstehen, zu der die Pflanzen durch das<strong> Sonnenlicht<\/strong> f\u00e4hig ist.<em> Pflenzen sind das Verbindungsglied zwischen Sonne und Erde.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Obwohl Pflanzen zumeist keine Sinnesorgane in unserem Sinne haben (wie Augen, Ohren), verf\u00fcgen sie dennoch \u00fcber ein breites <strong>Spektrum von Sinnen<\/strong>, das vielf\u00e4ltiger ist, als das menschliche.<\/p>\n\n\n\n<p>Verschiedene Pflanzen<strong> k\u00e4mpfen<\/strong> unentwegt mit anderen Pflanzen <strong>um ihren Platz an der Sonne<\/strong> und versuchen st\u00e4ndig, aus dem Schatten anderer Pflanzen hinauszuwachsen. Und sie k\u00e4mpfen mit der Ausbreitung ihrer Wurzeln um das<strong> Wasse<\/strong>r in der Erde. <\/p>\n\n\n\n<p>Sie haben auch vielf\u00e4ltige unterschiedliche <strong>Formen von Kommunikation<\/strong> miteinander entwickelt. Es existieren auch Formen der Kommunikation gegen\u00fcer der Tierwelt, insbesondere gegen\u00fcber Insekten.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir Menschen tun gut daran, solchen Formen des Lebens  auch <strong>Intelligenz zuzugestehen<\/strong>. Es gibt auf dieser Welt eben auch h\u00f6chst vielf\u00e4ltige Formen von Intelligenz, die Leben sichern und \u00fcber die menschliche Definition von Intelligenz hinausgehen. Pfllanzen lehren uns Bescheidenheit&#8230;&#8230;.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Pflanzen machen 99,5% der Biomasse unseres Planeten aus!! Und sie sind Lebenwesen im besten Sinne dieses Wortes. Zwar sind sie zum Unterschied der Tiere an einen Standort gebunden, entfalten dort jedoch eine F\u00fclle von Eigenschaften die Lebewesen ausmachen. \u00dcber lange Zeitl\u00e4ufe hinweg, hatten die Menschen ein v\u00f6llig falsches Bild \u00fcber Pflanzen. 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